Mittwoch, 30. Mai 2012

Computervirus „Flame“ – Erneut USB Sicherheitslücke als Einfallstor

Virenexperten schlagen erneut Alarm. Eine neue komplexe Cyberattacke breitet sich primär über USB Geräte aus. Klassische Virenscanner erkennen die Bedrohung nicht, da sich laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) der Virus selbst seine Existenz auf Rechnern verschleiern kann.

„Flame“ bzw. „Skywiper“ ist ein Virus der laut Experten vermutlich zu Spionagezwecken eingesetzt wird. Er nutzt in Windows bekannte Sicherheitslücken, welche durch USB Geräte und Drucker bereits von Stuxnet genutzt werden. Der Virus ermöglicht Kriminellen unter anderem das Einschalten von Kameras, Belauschen von Räumlichkeiten wie Büros, Mitlesen von eMails, Instant Messenger und Chatverläufen. Als Neuheit bei Viren sei „Flame“ das Potential drahtlose Bluetooth-Technologien zu verwenden und somit Daten und Befehle zu senden und empfangen. Dies ermöglicht neue Ausbreitungs- und Interaktionspotentiale. 

Wie bereits schon bei „Stuxnet“ ist die erste Absicherung gegen eine solche Schadsoftware wie „Flame“ die Kontrolle der Schnittstellen, welche als Sicherheitslücke verwendet werden. In diesem Falle wäre dies unter anderem der USB Port. Weiter kann das Worst-Case-Szenario des Virenbefalles entschärft werden, wenn der Virus seine primären Tätigkeiten nicht ausführen kann. Dies wäre möglich, wenn nur autorisierte Daten und Anwendungen auf Datenträgern und Computer verwendet werden dürfen. Somit würden sich die „Flame“-Gefahren der (Web-)Kameraüberwachung, Bluetooth Kontrolle und Abhören via Mikrofon des Computers vermeiden. Diese Sicherheitsgefahren sind nicht nur ein Risiko für Virenbefall, sondern auch für Datendiebstahl. Der deutsche IT Security Experte EgoSecure bietet einen Rundumschutz namens C.A.F.E.-Prinzip. Dies beinhaltet die Kontrolle (Control), Protokollierung (Audit), Filterung (Filter), sowie der Verschlüsselung (Encryption) aller Schnittstellen an Endpoints wie Notebooks, Computer und Mobile Devices. Bei der Weiterentwicklung des Produktes EgoSecure Endpoint wird auf Erfahrungen und Wünsche der bereits über 800 Kunden sämtlicher Branchen, sowie gesetzlichen Vorgaben (bspw. BDSG) und Empfehlungen des BSI stets Rücksicht genommen. Unter anderem sind Lösungen dieses Herstellers für innovative Technologien, intuitiver Bedienbarkeit (client- & serverseitig), sowie der Gewährleistung des Arbeitsflusses in jeder Situation bekannt. Somit werden hohe Sicherheitsstandards erreicht, welche die Akzeptanz bei Mitarbeitern, Administratoren, Personal- und Betriebsrat, Management bzw. Geschäftsführung und Datenschutzbeauftragten von Unternehmen und Behörden findet. 

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